Fremdgehen - Eine Affaire mit fernen Bergen

Mallorca ist toll. Die Wandermöglichkeiten fast unendlich. Aber trotzdem muss ich manchmal frische Luft schnuppern. Fremdgehen im wahrsten Sinne des Wortes. Und ich mach es gerne. Umso schöner ist das Heimkommen.

Meine schönsten Affären stelle ich Euch hier vor. Zum Nachmachen. Zum Fremdverlieben. Zur Inspiration.

Senja - Das Beste Norwegens auf einer Insel

Senja ist die Wucht! Ein Traum für jeden Wanderer. Tiefe enge Fjorde, schroffe Tausendergipfel und eine Landschaft, die an "Herr der Ringe" erinnert. Hier muss Smaug seinen Berg haben. Hier läuft irgendwo der Hobbit rum. Und das Beste: Senja ist noch relativ unentdeckt, weniger touristisch als die Lofoten. Aber noch schöner, extremer.

 

Da musst Du rauf:

Hesten - Bester Blick auf den Segla, DAS Fotomotiv von Senja. Strecke

Sukkertoppen - Ausblick auf karibisch anmutende Inseln. Strecke

Husfjellet - Gleich 3 Fjorde zu den Füssen. Strecke

So kommst Du hin: Zielflughäfen sind Bardufoss oder Tromsö. Von dort mit dem Mietwagen.

Segla
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Hamn i Senja
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Sukkertoppen
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Segla
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Husfjellet
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Meer
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Teufelszähne
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Hamn i Senja
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Eidfjord
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Lofoten - Spitze Berge und herrliche Orte

3 Tage Lofoten. Ausgangspunkt Svolvaer. Da kann man viel machen. Ich war auf 2 Bergen (Floya war als dritter geplant, aber leider gesperrt), an zig kristallklaren Buchten - Karibik lässt grüssen - Traumstränden und in den fotogenen Ortschaften Henningsvaer und Kabelvag.

 

Da musst Du rauf:

Festvaftinden - Panoramablick über Henningsvaer, karibische Inseln bis aufs Festland. Strecke

Tjeldbergtind - Einfache Wanderung mit traumhaftem Ausblick auf Svolvaer und Kabelvag

Floya - Der Hausberg von Svolvaer. Bei meinem Besuch gesperrt, weil die Strecke gerade neu angelegt wird.

So kommst Du hin: Zielflughäfen sind Evenes, Svolvaer oder Leknes. 

Svolvaer
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Svolvaer
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Festvagtinden
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Tjeldbergtind
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Festvagtinden
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Lofoten
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Henningsvaer
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Svolvaer
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Rørvikstranda
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Abisko Nationalpark - Start des legendären Kungsleden

Der Abisko Nationalpark liegt im hohen Norden Schwedens, Lappland. Von Kiruna sind es ca. 1:30 Uhr mit der Bahn Richtung norwegische Grenze. Narvik liegt praktisch um die Ecke. Der Nationalpark ist lediglich 77 km2 groß, gilt aber als eine der letzten Wildnisse Europas. Die Gegend ist unfassbar weit und unberührt, kaum Menschen leben hier, dafür umso mehr Rentiere. Die Samen nennen das Gebiet ihr Eigen und mehr als eine Bahnstrecke, die Fernstrasse E-10 und eine Handvoll Häuser gibt es nicht.

Abisko zählt zu den besten Spots für Aurora-Gucker. Das kann ich bestätigen. An allen 4 Abenden tanzten grüne Lichter am Himmel, wenn auch durch den Vollmund nur eingeschränkt sichtbar.

Ausserdem startet in Abisko der Kungsleden, ein 430 Kilometer langer Wanderweg durch mehrere Nationalparks gen Süden.

Ich war Ende September 4 Tage lang im Nationalpark unterwegs; auf den Bergen lag bereits Schnee. Die Wandersaison war bereits vorbei und ich begegnete nur wenigen Gleichgesinnten. 

 

Das muss man im Abisko Nationalpark machen:

Njulla - Auf den Hausberg von Abisko führt im Winter eine Seilbahn. Zwei Strecken führen nach oben: der Rihtonjira Naturweg (rote Markierung) oder ein Pfad direkt unter dem Lift. Oben erwartet ein traumhafter Ausblick über den See, auf die La-Porten (Wahrzeichen von Abisko) und die umliegenden Berge. Strecke

Von Abisko nach Björkliden - Über den Njulla in den Nachbarort Björkliden. Dort lohnt ein Abstecher zum Crater-See. Zurück geht es optional mit dem Zug oder auf dem flachen Rallarvägen. Strecke

Kungsleden - Ich bin einen Teil des Kungsleden von Abisko Östra bis zum See Abeskojavri gewandert. Strecke

So kommst Du hin: Zielflughäfen sind Kiruna und Narvik/Evenes. Ein Zug verbindet beide Städte und hält in Abisko.

Am See
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Start des Kungsleden
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Indian Summer in Lappland
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Canyon
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Ausblick auf La-Porten und den See (Wanderung auf den Gipfel des Njulla)
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Wasserfall entlang des Wanderweges auf den Gipfel des Njulla
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Holzbohlen über Marschland
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Ausblick
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La-Porten
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Georgien - Kaukasus, Klöster und Kultur

5 Tage Georgien. Ausgangspunkt Tiflis. Besser geht es nicht.

Ein Tag ist für die Hauptstadt reserviert. Ein Traum. Viele Kirchen, eine herrlich renovierte Altstadt und exzellentes Essen.

Einen Tag habe ich einen Abstecher an die Grenze zu Aserbaidschan gemacht. Genauer gesagt, zum Kloster Dawid Gareja, in einer bunten Halbwüste gelegen. Schade, man darf die vielen Höhlen überhalb des Klosters am Hang nicht mehr besuchen. Hier gibt es Krach zwischen den beiden Ländern. Aber schon die Fahrt und das bewohnte Kloster sind es wert.

Und dann natürlich 3 Tage Kaukasus. Warten auf die Braut, wie man den sagenumwobenen Kasbek mit über 5.000 Metern Höhe nennt. Er ist ist meistens verschleiert, Wolken geben den Blick auf den Gipfel kaum frei. Aber ich habe ihn gesehen und war seelig beim Anblick der Majestät. Übernachtet habe ich im höchsten ganzjährig bewohnten Bergdorf Georgiens. In Juta bei Jago Arabali, der mich auch die 3 Tage durch seine Heimat geführt hat. Er ist genauso wie ich ein Bergmensch, der raus muss, rauf auf die Gipfel und rein in den Schnee (wir hatten Anfang Oktober schon Schnee). Kann das Euch nur empfehken, wenn Ihr das echte Georgien kennenlernen wollt.

 

Da musst Du rauf:

Dreifaltigkeitskirche - DAS Fotomotiv im Kaukasus, der Kasbek thront direkt dahinter. Schöne Rundwanderung. Strecke

Takhaishvili - 3.200 Meter-Gipfel im Chaukhi-Massiv. Bei gutem Wetter sieht man den Kasbek. Strecke

Sno - Tal - Holprige Anfahrt in ein verlassenes Tal. Wanderung vom letzten Dorf zu den eisenhaltigen Quellen.

So kommst Du hin: Tiflis direkt von München und Frankfurt mit Lufthansa.

Dreifaltigkeitskirche
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Sno-Tal
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Wiesen über Juta
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Sno-Tal
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Auf dem Gipfel mit Jago
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Tiflis
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Dawid Gareja Kloster
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Auf den Weg zur Dreifaltigkeitskirche
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Reiten im Kaukasus
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